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Waren das noch Zeiten, als man seine Urlaubsfilme im Laden abgegeben hat und man sich drei Tage später die Bilder wieder abholen konnte. Manch einer erlebte da eine böse Überraschung, nämlich dann, wenn die Fotos zu hell oder zu dunkel waren, unscharf oder im Hintergrund wieder irgendwelche Touristen durchs Bild gelaufen sind. Ein Hoch auf die Digitalkamera, sag ich da nur. Denn mit falsch belichteten Fotos ist jetzt Schluss. Dank der digitalen Technik ist eine Nachbearbeitung der Bilder ohne Probleme möglich.
Aber Vorsicht: nicht alles kann bearbeitet werden, aber doch eine ganze Menge. Beispielsweise kennt man sicherlich das Problem „rote Augen“, wenn man mit Blitz fotografiert. Mit Bildbearbeitungsprogrammen bekommt man diese roten Augen mit wenigen Klicks weg. Auch ist es überhaupt kein Problem mehr, zu dunkle oder zu helle Bilder ins richtige Licht zu rücken. Ist ein Foto unscharf kann der Scharfzeichner verwendet werden und stören irgendwelche Gegenstände auf dem Bild, werden sie einfach wegradiert. Bei einem verwackelten Bild hat man allerdings kaum eine Chance auf eine Nachbesserung.
So ein Bildbearbeitungsprogramm kann aber noch viel mehr. Einige Punkte, die die Fotos vielleicht noch ein wenig interessanter machen: man kann zum Beispiel ein Negativ des Bildes erstellen. Oder eine Sepiatönung oder das Bild nach Lust und Laune kolorieren. Auch kann das Bild gedreht oder gespiegelt werden, es kann ein Relief, eine Schraffur, eine Bleistiftzeichnung oder gar ein Ölgemälde entstehen. Man kann seiner Fantasie vollkommen freien Lauf lassen und viel herumexperimentieren. Das Originalbild geht übrigens nicht verloren, wenn man die Bilder extra abspeichert.

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